23 November 2017
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Interview mit Jaime Garcia Juli IDG PDF Drucken E-Mail
News - Pressemitteilungen
Montag, den 04. Oktober 2010 um 00:00 Uhr

Jaime

Das Ziel der Branche ist es neue Märkte zu finden um zu überleben und um die Produktivität in jeder möglichen Hinsicht zu verbessern.”

 

 

Die zwei letzten Jahre waren besonders schwierig für den Sektor, was für eine Bilanz ziehen Sie aus diesen Jahren?

 

Also, schwierig sind jetzt Alle Jahre. Seit 2004 und bis 2007, wie Sie sicherlich wissen, war eine ereignisreiche Zeit, in der die Stahlpreise von Monat zu Monat gestiegen sind. Dies führte dazu, dass die Hersteller drei Jahre lang, die Preise bis zu zweimal im Jahr erhöhen mussten. Glücklicherweise übernahm der Markt diese Erhöhung, da es keine andere Lösung gab, und wir konnten weitermachen. Der Absatz nahm zu, aber nicht so die Gewinn- und Verlustrechnung.
Ab 2008 stabilisieren sich die Preise, es beginnt aber die Krise die das ganze Jahr 2008 anhält. Im Jahr 2009 hatte ich Ihnen in der Zeitschrift gesagt, dass wir wohl möglich den Tiefstand erreicht hatten, obwohl ich auch sagte, dass in diesen Tiefstand wir mit dem Schlamm bis zum Hals stehen und dass wir da noch für ne lange Zeit bleiben werden. Wenn die Unternehmen ihre Jahresabschlüsse für 2009 registrieren, werden wir sehen wie stark diese Situation ihre Jahresabschlüsse betroffen hat.

 

 

Wie sieht die gegenwärtige Situation aus und was sind die Perspektiven?

 

Also, jetzt ein Jahr später, 2010, sind wir immer noch im Tiefstand. Die damaligen Interpretationen oder Wünsche haben sich nicht erfüllt, die allgemeine Anpassung hat sich verzögert, da die Krise sehr groß ist, in diesem Punkt hatten wir Recht. Aber wir wollten, nicht nur die Regierung, sondern auch viele andere Marktteilnehmer, nicht alle notwendigen Anpassungen durchführen, vielleicht um die Hoffnung zu bewahren, und wir haben uns mit E-Plänen, öffentlichen Förderungen usw. getäuscht, aber wir sind dass Problem nicht zielstrebig angegangen.   
Nun wird die Anpassung viel teurer sein und die zweite Hälfte des Jahres 2010 wird wesentlich kritischer, mit weniger Verbrauch, weniger Arbeit, weniger Vertrauen in die Investoren und eine Menge Probleme mit den Zahlungen, so daß die Zahl der Konkurse oder des einfachen „Verschwinden und nicht zahlen” ansteigen wird.

 

 

Welche Neuigkeiten im Bereich Normung würden Sie hervorheben? Vermisst die Branche irgend eine Änderung oder Erklärung der wesentlichen Normen (RITE, CTE...)?

 

Hinsichtlich der Normung, was uns betrifft, nach diesen 5 oder 6 Jahren mit der Überprüfung aller wichtigen Verordnungen: der Gasverordnung, der Verordnung für thermische Anlagen in Gebäuden (RITE), die Einführung der CE-Kennzeichnung und die Veröffentlichung der Technischen Bauordnung (CTE), muss ich sagen, dass wir dankbar sind, dass es keine weiteren wesentlichen Änderungen gibt, so daß diejenigen die auf dem Markt agieren: Hersteller, Lieferanten-Installateure, usw., diese neuen Regelungen übernehmen können. Sogar die Behörden können es machen die für dessen Kontrolle und Durchsetzung, was nicht immer der Fall ist, zuständig sind.
Darüber hinaus und in Bezug auf die Verordnung für thermische Anlagen in Gebäuden (RITE) trifft sich der Ständige Ausschuss regelmäßig um Fragen die der Markt stellt zu sammeln und veröffentlich dann die sachdienlichen Klarstellungen, was sehr wichtig und notwendig ist. Aber an dieser Stelle, möchte ich über eine andere sehr wichtige Regelung sprechen, und zwar über die Säumigkeit die kürzlich genehmigt wurde, trotz der Einwendung einiger Ministerien. Diese erlaubt  etwas grundlegendes, und zwar die Streichung der Klausel, in der die Verhandlung von längeren Zahlungsfristen zwischen den Parteien genehmigt wird. Wir sidn zufrieden, obwohl es noch spezielle Anpassungsfristen für einige Unternehmen gibt, wie z. B. die großen Baufirmen.   
Ich denke, daß die allgemeine Anwendung dieser Regelung die bereits am 29.06. veröffentlich wurde und am folgenden Tag in Kraft getreten ist, eine deutliche Verbesserung in den Volkswirtschaften der Unternehmen bringen wird. Die Kürzung der Zahlungsfrist erhöht die Verfügbarkeit und senkt die Finanzierungsbedürfnisse.

 

 

Was für Ziele haben die Unternehmen der Branche und was für Möglichkeiten glauben Sie haben diese für die Entwicklung?

 

Überleben!, ganz klar und deutlich, wir befinden uns vielleicht im schlechtesten Moment aller Zeiten, es gibt keinen Bau und es scheint auch dass es keinen geben wird, von daher sind die Möglichkeiten ganz eindeutig: neue Märkte suchen wo man verkaufen kann und dabei erfolgreich ist. Wir müssen unsere Produktivität auf jede mögliche Weise verbessern und nicht nur auf die einfache Weise in dem man die mehr oder weniger unergiebigen Kosten abschafft. Wir befinden uns in einer Krise, aber die Krisen sind immer eine Gelegenheit, und zwar eine Gelegenheit für diejenigen die tiefer denken und schneller handeln, daran müssen wir fleißig arbeiten

 

 

Die erneuerbaren Energien stellen sich mittelfristig als eine grosse Alternative dar, wie steht die Branche in dieser Hinsicht?

 

Die einzige logische Stellung: Wir können es nur akzeptieren und sie übernehmen, die Zeit der fossilen Brennstoffe nährt sich dem Ende zu, es ist unbestreitbar eine Frage der Zeit. Wir müssen uns anspassen und da es nicht morgen passieren wird, müssen wir mit dem was wir haben weitermachen, und neue Anwendungen für unsere Produkte suchen. Dies schüchtert uns nicht ein, sondern ganz im Gegenteil es ist eine neue Herausforderung mit der wir uns bereits beschäftigen: Biomasse, KWK, usw...

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 14. November 2012 um 11:04 Uhr